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Allgemein

Die Zaubersprüche der von Joanne K. Rowling geschaffenen magischen Welt beruhen meistens auf lateinischen Ausdrücken. Fast immer weichen sie aber von der lateinischen Grammatik ab, sind mit englischen oder Phantasiewörtern kombiniert oder lautmalerisch verstärkt.

Wann sind Zaubersprüche erforderlich?

Die über einen Zauberstab transportierte magische Energie zum Ausführen eines gezielten Zaubers braucht immer einen Zauberspruch. Dieser muss aber nicht laut ausgesprochen werden. Wie Harrys Klasse im 6. Schuljahr lernt, ist es zwar einfacher, einen Zauberspruch auszusprechen, stattdessen kann er aber auch non-verbal durch Willenskraft übertragen werden.
Kindliche Spontanzauber, wie sie bei magisch begabten Kindern mehrfach beobachtet werden können, erfordern keinen Zauberspruch, sind aber meist unbeabsichtigt und ungezielt. Dies gilt auch für Situationen, wenn magische Menschen unbeabsichtigt zaubern, weil sie die Beherrschung verlieren.

Beispiele für die verschiedenen Zauber

  1. Korrekter lateinischer Zauberspruch: Tergeo = Ich reinige
  2. Lateinisch-englischer-Phantasie-Zauberspruch: Enervate (steht für "ein(flößen) von Lebendigkeit", in korrektem Latein bedeutet er eigentlich das Gegenteil).
  3. Non-verbaler Zauber: Mit einem wortlosen Schlenker seines Zauberstabes beschwört Albus Dumbledore aus dem Nichts Hunderte von Schlafsäcken herauf, damit die Schüler in der Großen Halle übernachten können (HP III/9).
  4. Kindlicher Spontanzauber: Harry Potter lässt das Glas vor dem Terrarium der Boa constrictor verschwinden, lässt seine Haare nachwachsen oder appariert auf den Kamin des Schulgebäudes, ohne einen Zauberspruch oder Zauberstab zu benutzen (HP I/2).
  5. Unbeabsichtigter Zauber: Harry kriegt so eine Wut auf Tante Magda, dass er die Beherrschung verliert und sie unwillkürlich und ohne Zauberstab verhext, damit sie sich wie ein Ballon aufbläht und an die Zimmerdecke steigt (HP III/2).

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