Das Gift von Schlangen ist ein Bestandteil verschiedener, sehr unterschiedlich wirkender Zaubertränke wie beispielsweise dem einfachen Heiltrank gegen Furunkel aber auch dem zutiefst schwarz-magischen von Voldemort speziell erfundenen Elixier zur Schaffung eines provisorischen Körpers.

Anders als in Heilanwendungen der Muggelmedizin wird Schlangengift in Zaubertränken magisch zur Wirkung gebracht. Es ist nicht ausgeführt, kann aber vernutet werden, dass bei den oben genannten Beispielen

  • die zerstörerische Wirkung von Schlangengift auf einen begrenzten Körperbereich, nämlich auf die Furunkel, durch die Beigabe von scharf zielenden Stachelschwein-Pastillen magisch erreicht wird.
  • Voldemort die magische Kraft des Giftes seiner Schlange Nagini nutzen kann, um seiner eigenen Boshaftigkeit und Grausamkeit wieder zu einer Gestalt zu verhelfen.

Giftzähne von Schlangen gehören zum Zutatenvorrat der Hogwartsschüler. Wenn diese Fangzähne in pulverisierter Form in Zaubermixturen gegeben werden, ist dies sicher keine so hohe Giftdosis wie frisches giftiges Sekret. Ob im Rahmen des Zaubertränkeunterrichts das Schlangengift auch gelegentlich direkt genutzt wird, ist nicht bekannt.

Dass Schlangen überdies unterschiedlich giftig sind und dass ihr Gift verschiedenartige Auswirkungen hat, wird lediglich bei der Behandlung von Arthur Weasleys Schlangenbiss erwähnt: Auch der erfahrene Chefheiler braucht eine Weile, um ein Gegengift gegen Naginis ganz besonderes Schlangengift zu finden.

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