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Das Mondkalb (im Original: Mooncalf) ist nach Newt Scamander ein extrem scheues Tierwesen, das nur bei Vollmond gelegentlich auftaucht. Dann begeben sich mehrere Mondkälber, deren blassgraue Körper im Mondlicht schimmern, zu einem abgeschieden gelegenen Kornfeld. Auf ihren zierlichen Beinchen, die in großen Plattfüßen enden, führen die Mondkälber dort einen bezaubernd aussehenden Tanz auf, der einen in komplizierten Mustern platt getretenen Kornkreis hinterlässt. Die magische Wissenschaft vermutet, dass es sich dabei um einen Paarungstanz handelt. Außerdem wird den glücklichen Beobachtenden des nächtlichen Schauspiels dringend empfohlen, sofort danach den im Kreis hinterlassenen silbernen Mist der Mondkälber einzusammeln. Wenn sie noch in derselben Nacht ihre magischen Pflanzen damit düngen, so gedeihen diese prächtig.

Scamander erwähnt auch, dass Muggel darüber rätseln, wie die eigenartigen Kornkreise mit ihren geometrischen Mustern entstanden sein könnten. Joanne K. Rowling spielt damit auf die Debatte in der Muggelwelt über die geheimnisvollen Kornkreise an: Ob die seltsamen Kreise, die gelegentlich in Getreidefeldern entdeckt werden, wohl alle heimlich von Menschen geschaffen worden sind, wie es tatsächlich während der 1980er Jahre bei einigen in Südengland gefundenen der Fall war? Oder ob exterristrische Vorgänge im Spiel sind, wie die Verfechter einer anderen Erklärung behaupten? So könnte Mondkalb auch ironisch die Verwandtschaft zu Wesen andeuten, die von einem anderen Planeten kommen.

Quelle
Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind (Buch) von Newt Scamander.

Mondkalb im Film Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind

In einem mondbeschienenen Gebiet in seinem magischen Koffer hält der Magizoologe Newt Scamander eine Herde Mondkälber.