Um das Horkrux-Medaillon in der Höhle am Meer zu sichern, hat sich Voldemort einige ausgeklügelte Schutzzauber einfallen lassen, von denen dieser spezielle schwarzmagische Gifttrank nur die letzte heimtückische Falle ist.

Von dem Zaubertrank geht ein unheimliches grünliches Leuchten aus, das weithin durch das Dunkel der Höhle zu sehen ist, obwohl es sich mitten im See befindet. Dort füllt der Trank die steinerne Schale, auf deren Grund das Horkrux liegt. Die Flüssigkeit ist völlig Magie-resistent und weist jede Berührung ab, außer der durch trinkende Lippen (bzw. durch ein eingetauchtes Trinkgefäß, das tatsächlich ausgetrunken wird).

Wer das Gift trinkt erlebt Qualen. Es löst schreckliche Erinnerungen und Gedanken aus, scheint die Person innerlich zu verbrennen und hinterlässt ein unabweisbares Verlangen nach Wasser, das das verzehrende innere Feuer löscht. Alle magischen Möglichkeiten, Wasser zu besorgen, versagen. Das Verlangen ist stärker als das Wissen um die im See lauernden Gefahren. Sobald der nach Wasser Lechzende aber zum Seeufer kriecht, um dort seinen Durst zu stillen, wird er von den Inferi im See unter die Wasseroberfläche gezogen und ertrinkt.

Es handelt sich dabei wahrscheinlich um einen von Voldemort selbst entwickelten Trank, der den speziellen Gegebenheiten entsprach. Wie Kreacher berichtet, testete Voldemort die Wirkung zunächst an dem Hauselfen. Erst nachdem er sich davon überzeugt hatte, dass die Folgen des Tranks seinen Wünschen entsprachen, füllte er die Schale endgültig und entschwand (HPVII/10).

Warum Albus Dumbledore und Harry die Schale erneut angefüllt vorfanden, nachdem R.A.B. sie etwa 17 Jahre zuvor geleert hatte, ist unklar (HP VI/26).
Möglicherweise war die Schale mit einem automatischen Nachfüllzauber versehen worden, bei dem ein verschwindender Bodensatz des Gifttranks für das Wiederauffüllen des Gefäßes genügte.

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