Der Zauberer Lyall Lupin galt schon in jungen Jahren als Experte für nicht-menschliche, geisterhafte Erscheinungen wie Poltergeister, Irrwichte und andere eigenartige Wesen. Die Wesen sind in ihrem Aussehen und ihrem Gebaren Geistern ähnlich, waren aber niemals lebendig und auch heute in der Zauberwelt immer noch ein Geheimnis.
Er lernte seine zukünftige Frau Hope Howell, ein wunderhübsches Muggelmädchen kennen, als er sie in einem dunklen Wald vor einem Irrwicht „rettete“. Ihr einziges Kind Remus John Lupin wurde ein Jahr nach der Hochzeit geboren. Dass auch Remus Zauberkräfte hatte, stellte sich bald heraus.
Lyall Lupin wurde in ein Team des Zaubereiministeriums berufen, das die im Zuge von Lord Voldemorts beginnender 1. Schreckensherrschaft angestachelten Bedrohungen durch dunkle magische Geschöpfe eindämmen sollte. Im Rahmen dieser Arbeit traf Lupin auf den Werwolf Fenrir Greyback. Provoziert durch eine unbedachte Äußerung Lyalls, alle Werwölfe müssten eigentlich getötet werden, drang Greyback in das Haus der Lupins ein und biss deren Sohn Remus. Der nun auch das Dasein eines Werwolfes fristen musste und Lyalls eigene Familie fortan mit diesem Schicksal verband. Die Familie hielt zusammen und verheimlichte Remus’ Lykanthropie, wodurch etliche Umzüge und sehr eingeschränkte Außenkontakte erforderlich wurden. Als Remus 11 Jahre alt war, überredete der Schulleiter Professor Dumbledore die besorgten Lupins, Remus ab dem 01. September 1971 die Zaubererschule Hogwarts besuchen zu lassen.
Erst viele Jahre später beichtete Lyall seinem Sohn, wie und durch wen es zu den umwälzenden Veränderungen in seinem Leben gekommen war.
Bei Wizarding World wird berichtet, Lyall Lupin habe einst den Schreienden Kobold von Strathtully, einen Irrwicht beseitigt, indem er ihn in eine Streichholzschachtel verfrachtete (WZW Boggart).