FANDOM


Ein Internationales Duellverbots-Abkommen (im Original: International Ban on Duelling) erklärt die von vielen magischen Menschen noch immer als Ehrensache angesehenen formalen Zaubererduelle, bei denen die Kontrahenten sich nach einer höflichen Verbeugung die schlimmsten Flüche entgegenschleudern, zu kriminellen Handlungen.

Auf politischer Ebene scheinen solche Zaubererduelle in Großbritannien bereits gesetzeswidrig zu sein, während das Duellverbot weltweit bisher noch nicht durchgesetzt ist. Die Abteilung für Internationale Magische Zusammenarbeit des britischen Zaubereiministeriums versucht deshalb Ende 1994 auch das transylvanische Zaubereiministerium zu einer Zustimmung zu bewegen.

Wie Beispiele aus den Geschehnissen um Harry Potter deutlich machen, ist die kritische Einstellung gegenüber Zaubererduellen in der magischen Bevölkerung Großbritanniens aber keineswegs allgemein verbreitet:

  • Harry wird zu Beginn seiner ersten Klasse von Draco Malfoy zu einem Zaubererduell herausgefordert und sein Freund Ron erklärt, er könne sich nicht feige davor drücken (HP I/9).
  • Beim freiwilligen Schul-Angebot eines Duellierclubs während Harrys zweitem Schuljahr vermischen Professor Lockhart und Professor Snape den magischen Kampf zur Selbstverteidigung ganz selbstverständlich mit Höflichkeitsgesten wie der vorausgehenden Verbeugung vor dem Gegner, die nur bei Ehren-Duellen üblich sind (HP II/11).
  • Voldemort inszeniert bei seinem ersten Zweikampf mit Harry höhnisch ein formales Duell, indem er Harry vorab mit einem Fluch eine Verbeugung abzwingt (HP IV/34).
*Achtung: Manche der oben angegebenen Links sind Affiliate-Links. Das heißt, Fandom verdient eine Provision, wenn ihr über einen dieser Links etwas kauft. Euch entstehen dadurch keine zusätzlichen Kosten. Nutzung von Community-Inhalten gemäß GFDL , sofern nicht anders angegeben.