FANDOM


Um die Sicherheit der aufbewahrten Schätze zu garantieren werden bei Gringotts im Hochsicherheitsbereich auch Drachen eingesetzt. Einem dieser Bewachungsdrachen begegnet Harry auf der tiefsten Ebene der unterirdischen Felshöhlen der Bank.

Der Bewachungsdrache ist dort vor einigen Verliesen reicher alter Zaubererfamilien angekettet und blockiert den Zugang zu diesen Schatzkammern mit der höchsten Sicherheitsstufe. Das sehr aggressive Monster sieht mit seinen glatten glänzenden Schuppen an sich schon sehr groß und einschüchternd aus, wenn es beginnt, seine Flügel auszubreiten, nimmt es die gesamte Felshöhle um die Verliese ein. Wenn es Flammen speit, werden Näherkommende sofort in die Flucht getrieben. Dieser Drache von unbekannter Rasse ist besonders aggressiv, weil er vom langen Leben ohne Tageslicht fast erblindet ist. Die vielen Narben auf seiner Schnauze zeugen davon, dass er mit glühenden Schwerthieben für seine Sicherheitsaufgaben bei Gringotts abgerichtet worden ist. Aufgrund dieser schmerzhaften Dressur hat der Drache gelernt, sich furchtsam von seinem Wachtposten zurückzuziehen, wenn der Klang der bankeigenen Klirrer, ein widerhallendes metallisches Geräusch, ertönt. Auf diese Weise können Bankangestellte den Drachen verjagen, wenn sie mit legitimierten Kunden zu diesen streng bewachten Verliesen gelangen, wollen.

Am 1. Mai 1998 spürte der fast blinde Bewachungsdrache vor dem Hochsicherheitsverlies der Lestranges der zuvor mehrmals mit Klirrer-Geräuschen zurückgedrängt worden war, dass seine Ketten sich plötzlich gelöst hatten. Daraufhin zwängte er sich durch die Höhlengänge ins Freie und entfloh in die Lüfte. Die letzte bekannte Station seines langen Flugs war an einem See inmitten grüner Hügel. Wo der Drache sich schließlich niederließ, wird nicht berichtet.

Bewachungsdrache im Film

In Harry Potter und die Heiligtümer des Todes (Teil 2) identifiziert Ron den Bewachungsdrachen vor den obengenannten Verliesen als Ukrainischen Eisenbauch.