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Band 5/Kapitelübersichten

9. Kapitel: Mrs Weasleys Wehklage (im Original: The Woes of Mrs Weasley)

Arthur Weasley, der vor der Tür des Gerichtssaals auf Harry wartet, freut sich aufrichtig über den Freispruch. Auf dem Rückweg durchs Zaubereiministerium begegnen die beiden Lucius Malfoy, der sich vor dem Aufzug im 9. Stock mit dem Zaubereiminister unterhält. Arthur fragt sich, was Lucius wohl dort unten im Gebäude zu suchen hatte. Die Nachricht von Harrys Freispruch löst im Haus am Grimmauldplatz Nr. 12 Jubel und große Erleichterung aus, obwohl alle vorher versichert hatten, Harry werde sicher freigesprochen, weil er ja nur in Notwehr gezaubert habe. Allerdings wird Sirius immer schlechter gelaunt, je näher Harrys Abreise nach Hogwarts rückt. Harry, Ron und Hermine vermuten, dass Sirius ein bisschen gehofft hatte, Harry dürfe nicht mehr in die Schule zurückfahren und müsse dableiben.

Als am letzten Ferientag die offiziellen Briefe aus Hogwarts eintreffen, bekommen Ron und Hermine Vertrauensschülerabzeichen. Alle sind überrascht, dass Ron und nicht Harry zum Vertrauensschüler ernannt worden ist. Molly Weasley ist ganz außer sich vor Mutterstolz, kauft Ron zur Belohnung einen Rennbesen und bereitet eine kleine abendliche Party zu Ehren von Ron und Hermine vor.

Bei der Party kämpft Harry immer noch mit seinen neidischen und enttäuschten Gefühlen, nicht selbst als Vertrauensschüler ernannt worden zu sein. Abgelenkt wird er durch

  1. ein Schwarzmarktgeschäft zwischen Mundungus Fletcher und den Zwillingen. Harry fragt sich besorgt, ob Mrs Weasley ihm das Geldgeschenk an die Zwillinge verübeln wird, wenn sie von ihrem damit finanzierten Scherzartikel-Handel erfährt.
  2. ein Foto des ersten Ordens des Phönix, das Moody ihm zeigt: Moodys Kommentare verraten, dass fast alle der vom Foto lächelnd grüßenden Hexen und Zauberer einige Wochen oder Monate später getötet worden sind. Zuletzt kommen Harrys Eltern ins Bild.

Verstört verdrückt sich Harry rasch und will schlafen gehen. Unterwegs hört er Molly aus dem Salon verzweifelt schluchzen und entdeckt, dass sie mit einem Irrwicht nicht fertig wird: Er verwandelt sich bei jedem Riddikulus, das sie sich unter Tränen abringt, immer nur in ein anderes getötetes Mitglied ihrer Familie. Erst Moody, Sirius und Lupin können die ganz in ihren Ängsten gefangene Molly befreien. Sie gesteht unter Tränen, dass sie ständig von Ängsten um alle ihre Lieben umgetrieben wird, seit sie im Orden mitarbeiten. Lupin beruhigt sie, der Orden sei diesmal nicht so wehrlos unterlegen wie früher.

Als Harry etwas später zu Bett geht, muss er sich allerdings eingestehen, dass er Mrs Weasleys Ängste überhaupt nicht unbegründet findet. Wieder einmal von plötzlichen heftigen Narbenschmerzen geplagt, murmelt er etwas und schlägt sich vor die Stirn. Daraufhin kommt aus einem sonst immer leer erscheinenden Bilderrahmen über seinem Bett ein hämischer Kommentar.

Am Rand erwähnt: Giftige Tentakelsamen, Knarlkiele

Erwähnte magische Literatur:


Harry Potter und der Orden des Phönix
Die Anhörung
8. Kapitel
Mrs. Weasleys Wehklage
9. Kapitel
Luna Lovegood
10. Kapitel
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